Die katholische Pfarrei St. Peter und Paul Grünenbaindt gehört zur Pfarreiengemeinschaft Dinkelscherben im Bistum Augsburg.
Die Pfarrkirche St. Peter und Paul, die den Mittelpunkt des Dorfes bildet, wurde in der zweiten Hälfte des 15. Jhd. erstmals urkundlich erwähnt. Dabei stammt sie in ihrem heutigen Bestand zum großen Teil noch aus der Zeit vor dem 30jährigen Krieg. Im Jahr 1782 wurde das Langhaus durch Johann Mitreiter nach Westen vergrößert. Der bis heute erhaltene neugotische Hochaltar wurde 1860 errichtet, wobei das Gemälde von Johann Nepomuk Weckerle stammt.
Die Kirche wurden im Innenraum in den Jahren 1993 und 1994 in der Gesamtheit renoviert, wobei in diesem Zuge auch der Anbau der neuen Sakristei erfolgte. Eine Renovierung des Kirchturmes erfolgte in den Jahren 1955 und 2012.
Der Pfarrgemeinderat 2026-2030 in Grünenbaindt:
Hintere Reihe: Brigitte Unger, Bruno Müller, Anita Gschwind
Vordere Reihe: Tanja Ludl (Vorsitzende), Karin Böhm, Martina Unger
Alle vier Jahre wird der Pfarrgemeinderat gewählt. Die letzte Wahl fand am 01.03.2026 statt.
Gemäß der Satzung für die Pfarrgemeinderäte in der Diözese Augsburg dient er dem Aufbau einer lebendigen Pfarrgemeinde. Er berät und unterstützt den Pfarrer und wird auch, ohne in die Eigenständigkeit der Gruppen und Verbände in der Pfarrgemeinde einzugreifen, in eigener Verantwortung tätig.
Die Aufgaben des Pfarrgemeinderates bestehen vor allem darin,
das Bewusstsein für die Mitverantwortung und die Mitarbeit in der Pfarrgemeinde zu wecken und zu fördern,
die Situation der Pfarrgemeinde zu analysieren und entsprechend den Erfordernissen im Rahmen der diözesanen Planungen pastorale Schwerpunkte für die Pfarrgemeinde festzulegen,
für die Präsenz der Kirche im gesellschaftlichen Leben der politischen Gemeinde zu sorgen,
die ökumenische Zusammenarbeit zu fördern und
Veranstaltungen innerhalb der Pfarrei zu planen und zu organisieren.
Um diese Aufgabe zu diskutieren und vorzubereiten, trifft sich der Pfarrgemeinderat im Laufe eines Jahres zu mehreren Sitzungen.